NOMIN ERDENE BAKTHUU

Nomin Edene Batkhuu kommt ursprünglich aus der Mongolei und lebt seit 2015 in Österreich. Die 27-jährige Nomin absolviert derzeit die Ausbildung zur Pflegeassistentin im Landeskrankenhaus Salzburg.

Sie kommen ursprünglich aus der Mongolei, wie wird dort der internationale Frauentag begangen?

In der Mongolei wird der internationale Frauentag sehr groß gefeiert. Die Frauen treffen sich um miteinander zu Essen, zu Tanzen und zu Singen. Auch in Österreich treffen sich die mongolischen Frauen um miteinander den internationalen Frauentag zu feiern. Manchmal werden am internationalen Frauentag in der Mongolei auch soziale Projekte gemacht. Bei denen arme Familien unterstützt werden.

 

Welches Thema rund um den Frauentag trifft Sie persönlich am meisten?

Häusliche Gewalt ist ein wichtiges Thema für mich.

 

Wo haben Frauen und Männer nicht dieselben Rechte, was könnte verbessert werden?

In der jungen Generation hat sich schon vieles zum Guten verändert, in Österreich und in der Mongolei.

 

Frauentag inmitten einer Pandemie namens Corona - wie geht es Ihnen ganz persönlich während dieser schwierigen Zeit als Frau?

Ich begann meine Ausbildung zwei Wochen vor dem Ausbruch der Pandemie und hatte ab diesem Zeitpunkt sehr viel Homeschooling. Das war für mich manchmal schwierig, da ich nicht alles verstand und dann vieles selbst im Internet nachschlagen musste. Dadurch war es vor allem zu Beginn der Ausbildung sehr schwierig, da Deutsch ja nicht meine Muttersprache ist.

"Keine Gewalt gegen Frauen & Kinder!"